145 Milliarden. Das Austrian Green Investment Pioneers Programm holt kleinere klimafreundliche Unternehmen auf die Investmentbühne. So soll mehr Geld aus dem Privatsektor ins Grüne fließen.

Um kleine klimafreundliche Projekte aus den Regionen auch für große Investoren interessant zu machen, werden diese gebündelt. So soll auch privates Kapital für grüne Investments gewonnen werden. Die einzelnen Projekte müssen in Summe über 20 Millionen Euro wert sein. Aktuell sucht man in den Bereichen erneuerbare Energien, Industrie, klimafreundliche Mobilität und Wärme nach Pionieren für die Energiewende.

Der erste Gewinner, der Pionier unter Pionieren sozusagen, ist das Joint Venture Sonnenbank. Im Dezember 2021 von einer Fachjury aus dem Bundesministerium für Klimaschutz, dem Umweltbundesamt und Klimaaktiv auserwählt, hat sich dieser Zusammenschluss aus Nobile Group und Collective Energy der Finanzierung von sogenannten Erneuerbaren Energiegemeinschaften verschrieben.

So eine Energiegemeinschaft stellt man sich beispielhaft als Mehrparteienhaus mit einer Solaranlage am Dach vor, in dem alle Mieter vom gemeinsamen Solarstrom versorgt werden. Also kurz gesagt, eine geteilte erneuerbare Stromproduktion. Die Sonnenbank ermöglicht die Finanzierung solcher E-Gemeinschaften entweder über Crowdinvesting oder in Einzelfällen über größere Investoren.

Laut Sonnenbank CEO Peter Gönitzer, sollen in den nächsten fünf Jahren 40 Mio. Euro in 150 neue Energiegemeinschaften fließen.

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